Fertilitätserhalt für Ihn

Für die Erhaltung der Fruchtbarkeit können Hodengewebe sowie Spermien (Keimzellen) eingefroren (kryokonserviert) werden. Das Gewebe und die Keimzellen können zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden, um eine Schwangerschaft zu erzielen.

Wird vor einer Tumorbehandlung eine Chemotherapie oder Bestrahlung durchgeführt, kann diese die Keimzellen erheblich schädigen oder zu einer irreversiblen Unfruchtbarkeit führen. Neben einem Erhalt der Fruchtbarkeit bei diesen schädigenden Einflüssen kann Ejakulat vor einer Unterbindung der Samenleiter (Sterilisation) eingefroren werden.

Kryokonservierung von Ejakulat und Hodengewebe

Lagerung und Kostenübernahme 

Seit 2019 übernehmen die Krankenversicherungen die Kosten für fertilitätserhaltende Massnahmen sowie die Lagerung von Ovarialgewebe, Eizellen oder Spermien für einen Zeitraum von fünf Jahren. Falls nach diesen fünf Jahren eine dauerhafte Schädigung der Keimzellen bestätigt wird, übernimmt die Krankenkasse die Lagerungskosten für weitere fünf Jahre. Laut dem schweizerischen Fortpflanzungsmedizingesetz gibt es keine zeitliche Begrenzung für die Lagerung von Eizellen, Ovarialgewebe und Spermien.

Berichtsvorlage Fortführung Kryokonservierung

Für Patienten

Sie können sich entweder selbst anmelden oder von Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt, Ihrem Spezialisten oder Ihrer Spezialistin zuweisen lassen.

Selbstanmeldung

Für Zuweisende

Universitätsspital Zürich
Klinik für Reproduktions-Endokrinologie
Leitung IVF-Labor
Frauenklinikstrasse 10
8091 Zürich

Tel. +41 44 255 53 79

Telefonzeiten: Montag – Freitag:  9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.30 Uhr

Online zuweisen

Verantwortlicher Fachbereich